Zuchtgruppe Donaupark 3. Termin

Am 10. Mai fand der 3. Termin der Zuchtgruppe Donaupark statt. Den 2. Termin habe ich aus familiären Gründen leider verpasst.

Das Wetter war uns hold, es schien die Sonne und alle Teilnehmer erschienen gut gelaunt. Da an diesem Tag ja das Umlarven stattfand und ich beim 2. Termin nicht da war, war ich entsprechend gespannt wie das wohl werden wird. Ein Kollege war so nett und hat mir den original Schweizer Umlarvlöffel für Linkshänder mitgebracht.

Bevor es aber ans umlarven ging haben wir einige Praxisarbeiten bei den Bienenstöcken durchgeführt. Wie haben aus einem Stock Bienen entnommen und in einen Drohnensiebkasten gegeben um sie drohnenfrei zu bekommen denn es sollten ja in weiterer Folge die Begattungskästchen gefüllt werden. Heinz Strohmer hat nochmals das Zeichnen der Königin vorgeführt. Nachdem die Bienen gesiebt waren haben wir EWKs gefüllt und auch ein Apidea. Danach sahen wir wie das einlaufen von Königinnen praktisch vor sich geht. Unwahrscheinlich wie viel die Königinnen aushalten.

Nachdem wir noch 30 schöne Honigwaben für den 1. Wiener Imkertag rausgesucht hatten stellten wir bei einem Volk Schwarmlust fest. Also wurde flugs ein Flugling erstellt und so konnte wieder ein weiteres, häufiges Thema in der Bienenhaltung live mitverfolgt werden.

Dann ging es  ans Umlarven. Ich hatte für diesen Zweck zwei Zuchtlatten mit. Einerseits wollte ich die Variante mit einem Ableger versuchen und andererseits mit der zweiten Zuchtlatte die Variante des Schnellstarters probieren. Bevor ich zu dem Treffen fuhr hieß es also zwei Völker vorbereiten:

1. Für den Schnellstarter nahm ich ein Volk und stellte es von seinem ursprünglichen Platz beiseite und drehte ausserdem das Flugloch um 180 Grad. Den Honigraum des Volkes stellte ich auf einen neuen Boden auf den angestammten Platz und schaffte Platz für den Zuchtrahmen. Nach 24 Stunden wird das Volk wieder zusammengebaut.

2. Für den Ableger nahm ich fünf verdeckelte Brutwaben die am 30. April einem Volk entnommen wurden stattete damit ein Ablegerkästchen aus und kehrte noch Bienen dazu. Auch hier blieb Platz für den Zuchtrahmen. Diesen Ableger nahm ich in die Bienenschule im Donaupark mit um dort gleich den zweiten Zuchrahmen in den Ableger zu geben.

Das umlarven selbst war spannend und meine Kopflupe leistete mir sehr gute Hilfe. Auch Heinz zeigte mir mal wie groß die Larven eigentlich sein dürfen und sie sind wirklich seeeehr klein. Die Zuchtlatten belarvten Heinz und ich jeweils zur Hälfte. So könnte ich dann sehen ob die Larven von mir auch angenommen werden oder nur die von Heinz umgelarvten.

Ich kann schon so viel verraten: Der erste Versuch der Königinnenzucht war eine volle Niederlage.

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