Umweltminister Rupprechter: „Zukunft Biene“

Wie die Medien heute berichten will Umweltminister Andrä Rupprechter bis 2017 die Ursachen des Bienensterbens klären.

Das Forschungsprojekt läuft unter der Führung von Karl Crailsheim der Universität Graz und ist insgesamt mit 2,4 Mio Euro dotiert. Die Kosten teilen sich Ministerium, Bundesländer und der Dachverband der österr. Imker die „Biene Österreich“.

Minister Rupprechter spricht sich klar gegen Monokulturen aus. Ein interessanter Spagat den der Umweltminister – der ja gleichzeitig auch Landwirtschaftsminister ist – gehen möchte.

Bis zum Ende der Legislaturperiode – die noch gut vier Jahre dauert – möchte der Minister die Anzahl der Bienenstöcke in Österreich von 377.000 auf 400.000 heben wie den Medien zu entnehmen ist. (Laut HP des Lebensministeriums gibt es in Österreich aber nur  367.500 Bienenstöcke) Knapp 6% mehr Bienenstöcke in viereinhalb Jahren klingt jetzt nicht besonders engagiert. Dieses Ziel ließe sich sicher leichter und schneller erreichen wenn es den Imkern einfacher gemacht würde auf Gemeindeebene, Landesebene und Bundesebene auf öffentlichen Grundbesitz Bienenstöcke zu errichten.

Andererseits sollte man nicht Jammern sondern die Initiative des Bundesministers begrüßen. Sein Vorgänger Berlakovich kam wegen der negativen Haltung Österreichs bei dem geplanten Verbot der Nicotinoide gewaltig unter Druck. Dem Druck der Öffentlichkeit ist es zu verdanken, daß Österreich hier umschwenkte und jetzt endlich mehr für den Bienenschutz getan wird.

Zukunft Biene.at

Wiener Zeitung
ORF.at
Vorarlberg online
Kurier
APA Aussendung SPÖ

Interessanterweise wurde das Projekt: „Zukunft Biene“ schon am 12. Dezember 2013 in einer Regierungssitzung beschlossen.

 

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